Howdy,
nach einer erholsamen Nacht am Col de l’Arpettaz gab es erstmal ein ausgiebiges Frühstück mit lecker frisch gekochten Kaffee. Danach wollten wir uns weiter auf den Weg nach Süden machen und entschieden uns für die Route von Areches nach Aime über den „Cormet d´Areches“ zu nehmen. In der Ortsmitte von Areches folgt man geradeaus dem Schild „Col du Pré“ und kurz danach fährt man in der Kehre geradeaus die Straße weiter. Nach ca. 7km erreicht man die Staumauer des Lac de Saint Guérin, wo wir am ansässigen Restaurant geparkt haben. Nach dem wir eine Parklücke auf dem hoffnungslos überfüllten Parkplatz gefunden hatten, zogen wir los um eine kleine Wanderung um den Stausee zu machen. Nach der Wanderung haben wir uns ein herrlich leckeres und riesengroßes Panini mit Putenbrust und einer dicken Portion Pommes sowie einer eiskalten Cola gegönnt – herrlich.
Danach setzten wir unsere Reise über den Col de l’Arpettaz fort, es galt ja noch einen Schlafplatz für die Nacht zu finden. So entschlossen wir uns weiter zum Pass des Cormet d´Areches zu fahren und fanden einen Stellplatz ganz in der Nähe des Refuge De La Coire (45°37’09.1″N 6°36’33.3″E) auf 2.059m ü NN. und konnten so etwas von der Infrastruktur des Refuge profitieren. So gab es hier Frischwasser aus einer Quelle und Goldwert, – eine saubere Toilette. So brauchten wir diese Nacht unsere Boxio-Trockentrenntoilette nicht.
Geokoordinaten des Stellplatz:
45°37’09.1″N 6°36’33.3″E
45.619194, 6.609231
https://maps.app.goo.gl/idL8aDniUxpADyfa8
Cormet d’Arêches – Geheimtipp für Offroad-Abenteuer in den französischen Alpen
Der Cormet d’Arêches (2.108 m) in der Savoie ist ein echter Geheimtipp für Offroad-Fahrer und Abenteurer. Abseits der bekannten Alpenrouten führt er über eine schmale Schotterpiste, die Arêches-Beaufort mit dem Tarentaise-Tal verbindet. Steile Kehren, loses Geröll und ausgesetzte Passagen machen die Fahrt zu einem authentischen Offroad-Erlebnis – ideal für Geländewagen mit Bodenfreiheit und guter Bereifung.
Warum lohnt sich der Cormet d’Arêches?
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Anspruchsvolle Offroad-Passagen mit spektakulären Ausblicken auf die Mont-Blanc-Kette und den Lac de Roselend.
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Kaum Verkehr – perfekt für alle, die Einsamkeit und ungestörte Natur suchen.
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Abwechslungsreicher Untergrund: von Schotter über Erdwege bis hin zu ausgewaschenen Passagen.
Praktische Tipps für Offroad-Reisende
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Beste Reisezeit: Juni bis September – davor und danach ist die Route oft wegen Schnee nicht befahrbar.
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Fahrzeug: Geländewagen oder SUV mit Bodenfreiheit, idealerweise mit All-Terrain-Reifen.
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Ausrüstung: Ersatzrad, Kompressor, Bergematerial und ausreichend Wasser. Handyempfang ist eingeschränkt.
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Navigation: Ein GPS-Track ist empfehlenswert – z. B. über [Link].
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Respekt: Der Weg wird auch von Landwirten genutzt – Rücksicht auf Weidevieh und lokale Nutzer ist Pflicht.
Übernachten am Cormet d’Arêches
Direktes Campen am Pass ist offiziell nicht gestattet. Wer jedoch im Dachzelt oder Geländewagen übernachten möchte, findet entlang der Strecke einige unauffällige Stellplätze mit traumhaften Panoramen. In den umliegenden Dörfern Arêches und Beaufort gibt es charmante Chalets und Berghütten als komfortablere Alternative.
👉 Der Cormet d’Arêches ist die perfekte Wahl für alle, die Offroad-Abenteuer, alpine Einsamkeit und authentische Naturerlebnisse verbinden möchten.
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