Howdy,
am 09.08.2025 sind wir morgens in der früh um 04:30 Uhr von Wuppertal aus in die Westalpen aufgebrochen. Unser grober Plan war erstmal über die A3 und die A5 bei Basel in die Schweiz einzureisen und dann durch die Schweiz bis Martigny zu fahren. Dort wollten wir dann weiter planen ob wir direkt die Grenze nach Frankreich passieren oder doch irgendwo in Martigny einen Schlafplatz suchen sollen. Aber, es kam alles anders.
Direkt ab Basel fuhren wir in einen massiven Stau der kein Ende zu nehmen schien. Ständiger Stop and Go sowie Stillstandzeiten von bis zu 15 Minuten kosteten Nerven und Zeit. Die Zeit raste uns so davon. Zusätzlich zeigte uns Google-Maps ab Freiburg (SZ) bis Montreux eine rote Strecke was wiederum hochgerechnete 4 Stunden für rund 61km gekostet hätte. Da hatten wir nun wirklich keinen Nerv mehr drauf und beschlossen ab Bern über die Schweizer A1 bis nach Genf und am Genfer See vorbei bis nach Frankreich Annecy zu fahren. In der Nähe von Annecy befand sich auch unser erster Offroad-Track den wir geplant hatten zu fahren. Die Strecke führt über den Col de L´Arpettaz und sollte einige Gelegenheiten zum übernachten bieten. Da wir Verkehrsbedingt erst gegen 18:00 Uhr am Track ankamen – waren die „guten“ Stellplätze zum Übernachten natürlicherweise schon alle belegt, so fuhren wir den Track bis fast bis zum Ende, wo sich ein größerer Stell/Parkplatz befinden sollte, an dem mehrere Fahrzeuge übernachten konnten. Und siehe da – der Platz war total leer und wir haben nach fast 15 Stunden Anfahrt um 19:00 Uhr endlich einen Platz zum übernachten gefunden.
Jetzt galt es nur noch Rudi in Waage zu bringen (der Platz war etwas abschüssig), aber das war mit Hilfe von ein paar Steinen schnell erledigt. Heckzelt aufgebaut, was zu essen gemacht und ein erstes Feierabendbier in den französischen Westalpen genossen.
Fix und fertig krabbelten wir gegen 21 Uhr ins Bett und schauten noch eine Folge unserer Netflix-Serie.
Col de L´Arpettaz SG2:
- Der Col de l’Arpettaz in den französischen Alpen gilt als ein eher unbekannterer Pass, der aber durch seine Offroad-Abschnitte und die grandiose Aussicht, insbesondere auf den Mont Blanc, für Outdoor-Enthusiasten sehr reizvoll ist.
- Der Pass selbst liegt auf 1.580 Metern Höhe. Am Scheitelpunkt des Passes beginnt eine Schotterpiste, die als „Route des Montagnes“ oder „Route panoramique“ bekannt ist und sich am Bergkamm entlang bis zum Col des Aravis zieht.
- Dieser Offroad-Abschnitt ist breit und gut befahrbar, wird aber trotzdem als anspruchsvoll und nur für erfahrene Schotterfahrer empfohlen, obwohl Berichte existieren, die ihn als relativ einfach beschreiben.
- Teilweise kann der Untergrund lose sein und es kann Geröllabgänge geben.
Übernachtungen:
- Am Col de l’Arpettaz selbst befindet sich die Auberge du Col de l’Arpettaz, die von Anfang Juni bis Anfang Oktober geöffnet ist.
- Für Offroad-Fahrzeuge mit Overland Dachzelt-Ausrüstung ist das wilde Campen in der Gegend eine Option, wobei die Nächte in den Bergen erholsam, aber auch kalt sein können.
- In der Region gibt es auch Gîtes d’Étape (Wanderherbergen) und Hotels, falls man eine Übernachtung in fester Unterkunft bevorzugt. In den umliegenden Ortschaften wie La Giettaz oder Ugine gibt es weitere Optionen.
Gefällt Dir dieser Beitrag? Wenn ja, dann hinterlasse doch bitte ganz unten einen Kommentar. Wenn Nein, dann auch 😉 – aber bleibe bitte sachlich!
Entdecke mehr von Rudi the Pajero
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.